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Milcheiweiss-Allergien

Milcheiweiss-Allergien - DrDross.de

Um Milch als Nahrungsmittel ranken sich fragwürdige Eigenschaften. So ist trotz des ständig steigenden Verbrauchs von Milch und Milchprodukten mit hohem Calciumgehalt die Rate an Osteoporose immer weiter gestiegen. (Milch ist ein Nahrungsmittel für Kälber; Kühe trinken keine Milch, um viel Calcium aufzunehmen, sondern fressen Grünzeug). Grüne Gemüse wie z.B. Brocoli oder Grünkohl stellen ebenso wie mineralhaltiges Wasser eine ideale Calciumquelle dar. Allergien gegen Kuhmilch sind besonders häufig, auch bei Kleinkindern. Sie bildet den Ausgangspunkt für viele Folgekrankheiten.

Das gesamte Milcheiweiß ist in Trinkmilch, Buttermilch, Sauermilch, Joghurt und Kefir enthalten. Es existieren aber verschiedene Milcheiweißgruppen. Von Interesse sind einmal das hitzestabile Casein, das auch in Milch von Ziegen, Schafen und Pferden vorkommt. Bei einer Casein–Allergie müssen alle Milchprodukte, also auch von anderen Tieren als der Kuh gemieden werden. In Quark und Käse befindet sich fast nur noch Casein.

Daneben gibt es das hitzeempfindliche, kuhspezifische Molkeneiweiß. Bei einer entsprechenden Allergie kann man auf Milch von Ziegen, Schafen und Pferden ausweichen.

Ein mögliches Allergen, das Melanoidin entsteht erst beim Erhitzen aus Zucker und Aminosäure. Dies ist ein Grund dafür, dass manche Menschen zwar Rohmilch, nicht aber sterilisierte oder H-Milch vertragen. Auch pasteurisierte Milch enthält geringe Mengen Melanoidine.

Bei Milcheiweiß-Allergie sollten außer Milch und Milchprodukten auch alle Nahrungsmittel, in denen in irgendeiner Form Milch enthalten ist, gemieden werden:

Buttermilch, Bratwurst, Brühwurst, Fertigsaucen, Frikadellen, (einige Fruchtsäfte), Gebäck, Hackbraten, Kakao, Karamell, Kartoffelpüree, Ketchup, Kroketten, Kuchen, Kunsthonig, Margarine, Mayonnaise, Milchbrötchen, Milchpulver, Molke, Nougat, Nougat-Creme, Panade auf Fleisch u. Fisch, Pastete, Salatsaucen, Schokolade, Senf, Speiseeis, Streichwurst.

Butter und Sahne (evtl. mit Wasser verdünnt als Milchersatz zu verwenden) wird von den meisten Allergikern vertragen. Als weiterer Ersatz bietet sich Reismilch an. Beim Ausweichen auf Sojaprodukte ergeben sich oft neue Probleme mit Allergien.

Auch eine streng milcheiweißfreie Misch-Kost mit Obst, Gemüse, Getreideprodukten, Fleisch und Fisch bietet genug Calcium und Eiweiß, selbst für die Entwicklung eines Kindes.

Von einer Allergie zu unterscheiden ist die Unverträglichkeit von Milchzucker, der Lactose. Dabei besteht ein Mangel an Lactase, dem Milchzucker-spaltenden Enzym. Dieses lässt sich im Bedarfsfall in künstlicher Form ersetzen.

 
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